Biogemüse aus Salzburg

Biogemüse von den Feldern Salzburgs

Gemüse auf ganz natürliche Art

„In einer Handvoll Erde tummeln sich mehr Lebewesen als Menschen auf der ganzen Welt“, weiß Hans Feldinger junior. Diese Lebewesen sind dafür verantwortlich, dass das Gemüse vom Ökohof Feldinger so gut schmeckt. Der Gemüsebau-Meister lehnt künstlichen Dünger und Pfanzenschutzmittel ab und setzt dagegen auf natürliche Pflege. So bleiben die Pflanzen gesund und ertragreich. Das bedeutet für Sie: Sie erhalten aromatisches Gemüse, das gesund ist und dem Körper guttut. Besser kann Bio-Gemüse aus Salzburg nicht sein.

Natürliche Helfer beim Gemüseanbau: Fruchtfolge und Gründüngung

Hans Feldinger junior bewirtschaftet zahlreiche Felder in Wals und den umliegenden Gemeinden. Er weiß genau, welches Gemüse wo am besten wächst. Rund 40 verschiedene Sorten werden jährlich angebaut. Er weiß auch, dass seine Pflanzen mit Helfern aus der Natur die schönsten Früchte tragen. Daher setzt er auf die Prinzipien der Fruchtfolge und Gründüngung.

Fruchtfolge: Hier ist Abwechslung der Schlüssel zum Erfolg. Auf demselben Feld werden nacheinander unterschiedliche Pflanzenarten angebaut – ganz im Gegenteil zur Monokultur. So wachsen zum Beispiel Erbsen, Hafer und Kartoffeln nacheinander an einem Ort. Der abwechselnde Anbau regt die Fruchtbarkeit des Bodens an, da die verschiedenen Pflanzen dem Boden unterschiedliche Nährstoffe nehmen und geben. Das Ergebnis: Ein Boden, der immer fruchtbar ist.

 

Gründüngung: Bei der Gründüngung wird nach der Ernte der Boden nicht mit künstlichen Stoffen bearbeitet, sondern mit verschiedenen Grünpflanzen. Die Mischung variiert meist und enthält unter anderem Klee, Lupinen oder Wicken. Die Gründüngung reichert den Boden an und lockert ihn auf. Zusätzlich wirken die bunten Blüher wie ein Sonnenschirm für Lebewesen. Käfer und nützliche Insekten finden darunter Schutz und helfen ebenfalls dabei, den Boden für den folgenden Anbau vorzubereiten.

Bio-Gemüseanbau in Zahlen

  • 12 Hektar Acker
  • 4.000 Quadratmeter Gewächshäuser
  • 460 Quadratmeter unbeheizte Folientunnel
  • 40 verschiedene Sorten Gemüse. Schwerpunkte sind Kartoffeln, Salate, Fruchtgemüse, Kohlgemüse, Karotten und Lagergemüse.

Die Energie für die Gewächshäuser liefert eine moderne Hackschnitzelheizung.

Neben Gemüse wächst auch Bio-Kresse am Ökohof. Vor vielen Jahren waren Hans und Maria Feldinger Senior die ersten, die Kresse auf vollständig kompostierbarem Material anbauten. Heute findet man die Kresse von Feldingers Hausgartl in namhaften Supermärkten, Naturkostläden und auf Bauernmärkten.

Sie möchten den Gemüseanbau einmal live erleben? Beim Frühlingsfest, das jährlich stattfindet, können Sie einen Blick hinter die Ökohof-Kulissen werfen! Das nächste Frühlingsfest findet am Samstag, 29. April 2017 statt.